11.12.07 - Erweiterbarer Speicher
Eine Touch-Panel-Familie mit integrierter SPS wird zu einer vollwertigen Kleinsteuerung. Sie eignet sich für Einsatzbereiche in der Fabrik- und Prozessautomation.
Die Touch-Panel-Familie der VIPA Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbH, Herzogenaurach, wurde jetzt mit einer integrierten SPS ausgestattet. Diese unterstützt den STEP7 Befehlssatz von Siemens. Über die integrierte STEP7 SPS können auch logische Verschaltungen mit einer Visualisierung realisiert werden.
Die Bedienpanels werden in den Größen von 8,4 bis 12,1 Zoll angeboten. Das Panel verfügt über sämtliche HMI-Funktionalitäten, Es kann zudem mit den Standard-Ein- und Ausgabemodulen aus den Systemen 100V und 200V von VIPA erweitert werden, die auf der Rückseite montiert sind. Die SPS ist auf SPEED7-Technologie aufgebaut und entspricht in ihrer Performance - nach Hersteller-Angaben - der CPU 414 von Siemens.
Mit den integrierten Ein- und Ausgängen wird sie so zu einer vollwertigen Kleinsteuerung. Die Module stehen in unterschiedlichen Ausführungen wie zum Beispiel 1G/8 digitale E/A (Ein-/ Ausgabeeinheiten), Relaisausgänge, analoge E/A und schnelle Zähler zur Verfügung. Mit den verfügbaren Komponenten erübrigt sich der Einsatz einer externen SPS.
SPS für zeitkritische Anwendungen
Mit den neuen SPEED7-CPU-Typen von VIPA wurde das Portfolio der High-Speed-Automatisierungsgeräte nach unten abgerundet. Die CPUs auf der Basis des PLC 7001 lassen sich mit STEP7 von Siemens programmieren und sind auf den Befehlsvorrat der S7-300 oder S7-400 einstellbar. Diese SPS sind für zeitkritische Anwendungen konzipiert und erfüllen zugleich den wachsenden Bedarf an stetig steigenden Speicherkapazitäten. Der Speicher kann dynamisch den Anforderungen von Anlage und Applikation angepasst werden.
Dazu wird einfach eine Memory Configuration Card (MCC) in den Card-Slot gesteckt, um weiteren Speicher freizugeben. Die Zahl der benötigten CPU-Typen die der Benutzer für alle Applikationen und Anwendungen vorhalten muss, reduziert sich damit auf ein Minimum. Die SC-CPUs sind derzeit nach Aussagen von VIPA die schnellsten CPUs in ihrer Klasse. Die Verarbeitung erfolge bis zu 30-mal schneller als bei bisherigen kompakten Steuerungssystemen eines namhaften Mitbewerbers.
Die CPU mit SPEED7-Technologie ist die erste SPS, die für einen weiten Speicherbereich über eine MCC konfigurierbar ist. Diese beinhaltet neben der Skalierung des Speichers weiterhin die Funktionen der bisherigen VIPA-MMC, beispielsweise als externer Datenspeicher für Sourcen und Programme sowie für Firmware-Updates. Die Standard MMC-Karte kann zum Speichern von Programm und Daten auch dann, wenn die CPU im Run-Modus ist, genutzt werden.
Für den Betrieb der CPUs muss keine Speicherkarte gesteckt werden. Als integrierte Feldbus-Schnittstelle steht der Profibus zur Verfügung. Zusätzlich verfügen die SPEED7-CPUs über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle, die dem Anwender eine komfortable Programmierung übers Netzwerk erlaubt






