06.09.10 - Höchste Konzentration beim 24-Stunden-Radmarathon

Nach der erfolgreichen Teilnahme an Europas größtem Rennrad-7-Tage-Rennen der Amateure "Tour Transalp" im vergangenen Jahr und dem Zieleinlauf am diesjährigen Challenge Roth als Einzelstarter suchte Roland Tobiasch vom SPEED7 Racing Team Herzogenaurach der Firmen VIPA und profichip nach einer neuen Herausforderung als Saisonhöhepunkt in Form eines 24h-Radrennens.

Als passendes Event wurde das in der Eifel ausgetragene Großevent "Rad und Run am Ring" am 21/22. August ausgewählt. Neben dem Lauf auf der Grand Prix mit Streckenlängen über 5, 10 oder 24,4km gibt es dort die  Mountainbikedisziplin über wahlweise 8h und 24h sowie die Rennraddisziplin über 25km, 75km und 150km sowie das eigentliche Hauptevent des 24h-Rennradrennens über die Nordschleife. Wahlweise kann als Einzelstarter, im 2er-, 4er- oder 8er-Team gefahren werden.
Roland Tobiasch startete in der Kategorie "24h Rennrad Einzelstarter" am Samstag um 13:15 und konnte nach 12 absolvierten Runden à 25,3km und jeweils fast 500 Höhenmeter am Sonntag um 12:46 im Ziel einlaufen. Es standen damit 303,3km und 5913 Höhenmeter auf seinem Tachometer. Die gesamte Renndauer betrug 23 Stunden und 31 Minuten. Insgesamt reichte das für den Platz 174 in der Gesamtwertung bzw. Platz 168 unter den den 367 männlichen Teilnehmern und Platz 54 unter 112 Teilnehmern in der Altersklasse "Master I".
Der Gesamtsieger hat 26 Runden geschafft, die Zweit- und Drittplatzierten je 25 Runden. Insgesamt haben 389 Einzelstarter in der Rennrad-24h-Einzelstarterdisziplin teilgenommen. "Vielleicht wären mit dem gleichen Trainingsstand auch 15 Runden drin gewesen wenn ich nicht schon mit einem Schlafdefizit ins Rennen gestartet wäre", sagt der stolze Finisher.
"Leider konnte ich aber in den drei Nächten vor den Rennen nur wenig Schlaf finden, sodass ich schon fast beim Teilnehmerbriefing zusammengebrochen wäre. Die Hitze am Nachmittag hat ihr übriges getan." Deshalb habe sich der Athlet aus Sicherheitsgründen für eine Schlafpause von Mitternacht bis etwa fünf Uhr früh entschieden. Immerhin werden in der Fuchsröhre Abfahrtsgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h erreicht, "da ist insbesondere in der Dunkelheit hundertprozentige Konzentration überlebenswichtig", kommentiert Roland Tobiasch.

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